Cost average effekt. Wie unsere Studie den Cost-Average-Effekt entzaubert | DAS INVESTMENT


Funktioniert der Cost-Average-Effekt generell? Allerdings gibt es Einschränkungen.

Auf den ersten Blick klingt es verlockend und intuitiv, cost average effekt eine konstante Sparrate weniger Attraktive aktien in den Monaten erwirbt, wenn die Aktienkurse hoch sind und viele, wenn sie niedrig sind.

Wer möchte nicht mit einem Sparplan einen günstigen durchschnittlichen Einstieg erzielen?

Mehr Rendite durch Sparpläne? Der Cost-Average-Effekt - ein Mythos? Wider besseres Wissen?

Das oft aufgeführte Rechenbeispiel ist ein unstrittiges Faktum. Ein Anleger, der jeden Monat Euro anspart, hat stets einen geringeren Kapitaleinsatz als ein Anleger, der gleiche monatliche Anteile kauft.

Trends Sparpläne: Das steckt hinter dem Durchschnittskosteneffekt Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten Meldungen pro Tag. Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.

Doch trotz mathematisch richtiger Rechnung wohnt diesem Beispiel ein Denkfehler inne. Diese sind im Voraus nicht bekannt. Erst am Ende des Zeitraums, wenn auch der Kursverlauf vorliegt, wird diese Stückzahl rückwirkend festgelegt.

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Um die Praxisrelevanz zu gewährleisten, wäre aber ein vorwärtsblickender Vergleich nötig. Auf einen solchen cost average effekt sich jedoch dieses Durchschnittskosten-Beispiel nicht übertragen. Bis jetzt haben wir nur verdeutlicht, dass die Analyse der Vorteilhaftigkeit einer Cost-Average-Strategie komplizierter ist, als es das intuitive Durchschnittskosten-Argument glauben machen möchte.

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Dies ist allerdings noch kein Beweis für die generelle Wirkungslosigkeit des Cost Averagings. Deshalb müssen Sparpläne mit Einmalanlagen verglichen werden. Cost average effekt der Cost-Average-Effekt existieren, dann müssten Sparpläne bei steigenden, gleichbleibenden und fallenden Kapitalmärkten eine höhere Wertentwicklung als eine Einmalanlage aufweisen.

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Für eine fundierte Aussage betrachten wir dabei das gesamte Spektrum der DAX-Entwicklungen seit in rollierenden Jahreszeiträumen. Dabei haben wir die durchschnittliche Investitionsquote der Einmalanlage auf das gleiche Niveau des Sparplans gesenkt, um vergleichbare Aussagen zum Risiko und Rendite beider Alternativen zu erhalten.

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Im Mittel hat die Einmalanlage eine jährliche Rendite von 4,5 Prozent erzielt, während die durchschnittliche Rendite der Sparpläne bei 3,9 Prozent lag. Damit verpufft der Cost-Average-Effekt an der Realität und sollte ad acta gelegt werden.

Cost Average Effekt - wieso 80% der Anleger die Börse falsch bewerten

Bleibt noch die Intuition, dass sich die erwartete Rendite eines Einzahlungsplans erhöht, wenn das Wertpapier stärker schwankt. Doch auch hier liegt der cost average effekt Denkfehler zugrunde, da der Cost-Average-Effekt weder bei hoch volatilen Aktien noch bei wenig volatilen Wertpapieren existiert.

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Bei allem vorgebrachten Wenn und Aber: Ganz im Gegenteil: Vielmehr sollten die Anlagestrategie, die Laufzeit, die persönliche Risikotoleranz, die Kosten sowie die Stabilität im Fondsmanagement im Fokus stehen und nicht ein vermeintlich intuitiver Vergleich, der hinkt.